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Vita Cola

Ertrag vor Menge heißt bei Ostdeutschlands größter Colamarke die Parole. Statt Rabatten und Preisnachlässen setzt Vita Cola auf einen Ausbau der Range. Im letzten Jahr wurden von dem ostdeutschen Cola-Klassiker rund 73 Mio. l Erfrischungsgetränke verkauft, was einem Plus von 1,4 Prozent entspricht. Den Hauptanteil des Absatzes macht mit über zwei Dritteln das Mutterprodukt, Vita Cola Original, aus. Am stärksten jedoch hat nach Unternehmensangaben die Sorte Vita Cola Pur zum Wachstum beigetragen: Nach Umbenennung und Neupositionierung der früheren Vita Cola Schwarz sei der Absatz dieser Variante um ganze 15 Prozent gestiegen. Im Cola-Segment bleibt Vita Cola mit 37,5 Prozent Marktanteil Marktführer in Thüringen und mit 16,5 Prozent auf Platz zwei in den neuen Bundesländern. „Unsere Erwartungen an die Marke haben sich 2011 erfüllt“, erklärt denn auch Markenmanagerin Nicole Körner. Zudem müsse man feststellen, „dass sich das Markt-umfeld zunehmend schwieriger gestaltet“. Hierzu hätten vor allem die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise beigetragen – bei gleichzeitiger Verschärfung des Preiskampfes im Cola-Markt. „Für eine Marke, der Qualität wichtig ist und die sich gesellschaftlich engagiert, geht hier durchaus eine Schere auf. Trotzdem ist für uns ganz klar, dass der Weg für Vita Cola auch weiterhin nicht ,Absatz um jeden Preis‘ heißen wird“, verdeutlicht Körner die Markenstrategie. Mit einem weiteren Ausbau der Ranges, auch bei den Limonaden, soll die Position der Marke weiter gestärkt werden.

(7. Mai 2012)

 

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Ausgabe GZ 21/2014