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Wassermarkt

Mit einem Absatzplus von 3,1 Prozent haben die Mineralbrunnen im letzten Jahr abermals zugelegt. Nur der verregnete Juli trübte die gute Sommerbilanz wieder ein.

Rund zehn Mrd. Liter Heil- und ­Mineralwasser wurden nach vor­läu­figen Hochrechnungen des Ver­bandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) im letzten Jahr abgefüllt. Das entspreche einem Zuwachs von 3,1 Prozent. Darüber hinaus seien 3,5 Mrd. Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke – also Limonaden, Schorlen, Brausen auf Basis von natür­lichem Mineralwasser – abgefüllt worden, was einem Plus von 0,5 Prozent entspreche.
Je nach Region sei aber die Entwicklung unterschiedlich ausgefallen, bilanziert der Brunnenverband. „Der sommerliche Frühling bescherte den Brunnen bis Mai ein deutliches Absatzplus von neun Pro­zent. Vor allem der verregnete Juli schwächte die positive Entwicklung dann leider ab“, führt VDM-sprecher Arno Dopychai zur Bilanz 2011 aus.
Mit über 134 Litern sei der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland ebenfalls weiter gestiegen. Besonders beliebt seien nach wie vor die klassischen Mineralwässer mit Kohlensäure – sie machen einen Marktanteil von 43 Prozent aus. Auf ebensoviele Anteile kommt inzwischen auch das Segment Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, ganz stilles Mineralwasser hat einen aktuellen Marktanteil von über elf Prozent. Fast zwei Prozent entfallen zudem auf aromatisiertes Mineralwasser, und ein Prozent auf Heilwasser.
Der VDM vertritt die Interessen von über 200 Brunnen.

(25. Januar 2012)

 

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Ausgabe GZ 3/2012